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Kognitives Training

 

 

Verbesserung von Gedächtnis, Konzentration, Ausdauer und Belastbarkeit sowie Wiederaufbau einer minimalen Tagesstruktur als berufsvorbereitende Massnahme.

 

 

-Einführung
-Für wen ist ein kognitives Training geeignet?

-Ablauf des kognitiven Trainings

 

 

Einführung
Nach einer Hirnschädigung durch Krankheit oder Unfall, aber auch nach langdauernden Störungen des Bewegungsapparates sowie chronifizierten Schmerzproblemen klagen Patienten häufig über Probleme mit Gedächtnis und Konzentration. Schon bei minimen Belastungen treten Schwindel und Kopfweh auf. Arbeitsversuche werden nach wenigen Stunden abgebrochen, weil die Mitarbeiter den Anforderungen nicht mehr gewachsen sind.


Eine kognitive Therapie ermöglicht, Patienten mit neurologischen oder chronifizierten Störungen wieder näher an die Belastungen des Alltags in Beruf und Familie heranzuführen.

Das kognitive Training ist eine berufsvorbereitende Massnahme und ermöglicht den Wiederaufbau einer minimalen Tagesstruktur, wenn ein Patient noch nicht in der Lage ist, eine Präsenzzeit von 50% aufrecht zu erhalten. Zusätzlich lernen die Teilnehmer, wieder regelmässig aufzustehen, Termine und Vereinbarungen einzuhalten und eine minimale Leistung im Schonrahmen des Therapierahmens zu erbringen.

Ziele der kognitiven Therapie sind
- Eine Steigerung der Belastbarkeit als berufsvorbereitende Massnahme
- Ein Wiederaufbau einer minimalen Tagesstruktur (3x2 Stunden pro Woche)
- Den Patienten im Schonklima der Therapie zu fordern, ohne ihn zu überfordern
- Dem Patienten helfen, Anforderungen des beruflichen und sozialen Alltags wieder besser zu bewältigen
- Den beruflichen Wiedereinstieg vorzubereiten und zu fördern 

 

Für wen ist ein kognitives Training geeignet?

- Patienten mit chronifizierten komplexen Gesundheitsstörungen, welche eine Steigerung der Belastbarkeit anstreben
- Patienten mit neurologischen Problemen, welche eine Verbesserung der neuropsychologischen Funktionen benötigen
- Patienten, welche den Wiederaufbau einer minimalen Tagesstruktur wünschen
- Patienten, die bereit sind, trotz Beschwerden an einem kognitiven Training mitzuwirken
- Ausreichende Deutschkenntnisse 
 
Assessment
- Abklärung der gesundheitlichen, psychischen, sozialen und beruflichen Situation des Patienten
- Psychodiagnostische Abklärung der aktuellen Leistungsfähigkeit und Belastbarkeit
-
 
Planung eines individuellen berufsvorbereitenden Trainingsprogramms in Absprache mit dem Patienten und unter Berücksichtigung der Anforderungen einer geplanten beruflichen Tätigkeit

Dauer: 15 Stunden (inkl. Bericht und Vorschläge für die geplante kognitive Therapie zuhanden des Auftraggebers)

 

Ablauf des kognitiven Trainings

Je nach Gesundheitszustand und Belastbarkeit:
- Beginn des Trainings mit 3x1 Stunden pro Woche (bei neurologischen Patienten eventuell weniger)
- Steigerung auf 3x1.5 bis 3x2 Stunden pro Woche (Ziel: 3x2 Stunden pro Woche)
- Wenn möglich Einbau von berufsorientierten Übungsaufgaben (Arbeit am Modell)
- Sobald vom Patienten regelmässig 3x2 Stunden pro Woche bewältigt werden
 
Falls noch ein Arbeitsplatz vorhanden:
- Kontaktaufnahme mit dem Arbeitgeber
- Stundenweise Wiederaufnahme der bisherigen Tätigkeit (falls vorhanden)
- Steigerung vorerst der Präsenzzeit, später der Leistungsfähigkeit
 
Falls kein Arbeitsplatz mehr vorhanden:
-
 
weiterführende berufliche Massnahmen durch die IV oder Privatassekuranz (berufliche Massnahmen, Arbeitstraining, Arbeitsvermittlung)
- Weiterführendes berufliches Case Management 

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